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Anweisungen und Hinweise des SR-Ausschusses für das Spieljahr 2018/2019
Veröffentlicht von Webmaster   
Dienstag, 9. September 2014, 09:26 Uhr
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. September 2018, 18:48 Uhr )
1. Das Handeln der Schiedsrichter und der Schiedsrichterassistenten ist

durch Kooperation, Prävention und Konsequenz geprägt, um den Geist des
Regelwerkes und dem Fairplay zu entsprechen.
2. Grundsätzlich ist der Schiedsrichter für das einheitliche und angemessene
Auftreten des angesetzten Teams verantwortlich. Seinen Festlegungen bei
der Vorbereitung auf das Spiel ist Folge zu leisten.
Der Schiedsrichter trägt die Verantwortung für die rechtzeitige Anreise zum
Spielort (Ankunftszeit 45 Minuten vor dem Anstoß) und für die korrekte
Abrechnung der Entschädigungen sowie der Reisekosten mit den Vereinen.
3. Die Absprache vor dem Spielbeginn zwischen dem Schiedsrichter und den
beiden Schiedsrichterassistenten ist eine notwendige Kommunikation,
sodass das SR-Team in seinem Handeln für alle Spielbeteiligten berechenbar
agieren kann.
4. Die Schiedsrichter und die Schiedsrichterassistenten haben bei dem
zuständigen Schiedsrichter-Ansetzer des FK, die Spielansetzungen im
DFBnet bis zum Donnerstag, des jeweiligen Spieltages, bis 20.00 Uhr zu
bestätigen.Die beiden Schiedsrichterassistenten melden sich in diesem
Zusammenhang immer telefonisch beim angesetzten Schiedsrichter.
5. Bei besonderen Vorkommnissen:
- einem Spielabbruch;
- Angriffe auf Schiedsrichter oder Schiedsrichterassistenten;
- der Einsatz von Pyrotechnik auf dem Spielfeld und in der
Nähe des Spielfeldes;
- Schlägereien von Spielern auf dem Spielfeld;
- Gewaltausschreitungen der Zuschauer;
- Rassistische Äußerungen gegenüber Spielern und Offiziellen;
ist der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses und in dessen Vertretung,
der Sportfreund Hubert Heinze, noch am Spieltag telefonisch zu
informieren. Innerhalb von zwei Tagen ist dann anschließend dazu ein
schriftlicher SR - Bericht per Mail oder per Post nachzureichen. Die Vergehen
sind genau zu beschreiben.

6. Unsportlichem Trainerverhalten ist konsequent entgegenzuwirken. Dabei
geht Deeskalation vor Konfrontation.
7. Die Spiele müssen alle pünktlich angepfiffen werden. Bei den
Absprachen mit den Mannschaftsoffiziellen ist darauf hinzuweisen und
einzuwirken. Ansonsten ist der verspätete Beginn im Spielberichtsbogen im
DFBnet zu vermerken. Das Ordnerbuch ist dem Schiedsrichter zur Kontrolle
durch die Vereine vor zulegen.
8. Auf dem Spielfeld ist das Fußballspielen zu fördern, Spielmacher sind zu
schützen. Konsequent ist gegen das Treten, insbesondere das gestreckte
Bein, egal von welcher Seite angesetzt wird, gegen Grätschen und den
unsportlichen Ellenbogeneinsatz einzuschreiten. Die gelbe Karte ist in diesen
Fällen zwingend zur Anwendung zu bringen! Wird dabei die Gesundheit der
Spieler im hohen Maße gefährdet, kann es zwingend nur die rote Karte, den
Feldverweis geben! Dies gilt ebenso für den Ellenbogenschlag und den
Kopfstoß jeglicher Art! Eine eindeutige Wahrnehmung ist dabei immer die
Grundvoraussetzung!
9. Alle Unarten des Zeitschindens sind im Ansatz zu unterbinden. Wer nach
dem Pfiff des Schiedsrichters als Gegenspieler den Ball nicht unverzüglich
frei gibt (Ballaufnahme mit der Hand, sich vor dem Ball aufstellen, den Ball
wegstoßen usw.) ist zwingend mit der gelben Karte zu bestrafen. Diese
Unsportlichkeiten müssen einheitlich durch alle Schiedsrichter geahndet
werden.
10. Bei der Zweikampfbewertung ist den versteckten Foulspielen,
insbesondere dem Halten, noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Je eher
diese Vergehen geahndet werden, desto wirkungsvoller ist dies für den
Spielverlauf.

Gültig ab dem 01.08.2018

gez. Carsten Richter / Vorsitzender im SR-Ausschuss FK NL

 
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