Fußballkreis          
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Anweisungen und Hinweise für das Spieljahr 2017/2018
Veröffentlicht von H. Müller   
Dienstag, 9. September 2014, 10:26 Uhr

1. Das Handeln der Schiedsrichter und der Schiedsrichterassistenten ist durch Kooperation, Prävention und Konsequenz geprägt, um den Geist des Regelwerkes und dem Fairplay zu entsprechen.


2. Grundsätzlich ist der Schiedsrichter für das einheitliche und
angemessene Auftreten des angesetzten Teams verantwortlich.
Seinen Festlegungen bei der Vorbereitung auf das Spiel ist Folge zu
leisten.

Der Schiedsrichter trägt die Verantwortung für die rechtzeitige
Anreise zum Spielort (Ankunftszeit 45 Minuten vor dem Anstoß) und
für die korrekte Abrechnung der Entschädigungen sowie der
Reisekosten mit den Vereinen.
Die Absprache vor dem Spielbeginn zwischen dem Schiedsrichter und den beiden Schiedsrichterassistenten ist eine notwendige
Kommunikation, sodass das SR-Team in seinem Handeln für alle
Spielbeteiligten berechenbar agieren kann.


3. Die Schiedsrichter und die Schiedsrichterassistenten haben bei dem zuständigen Schiedsrichter-Ansetzer des FK, die Spielansetzungen bis zum jeweiligen Donnerstag, 20.00 Uhr, per Mail zu bestätigen.
Die beiden Schiedsrichterassistenten melden sich in diesem
Zusammenhang immer telefonisch beim angesetzten Schiedsrichter.

 

4. Bei besonderen Vorkommnissen:

- Spielabbruch,
- Angriffe auf Schiedsrichter oder Schiedsrichterassistenten,
- Einsatz von Pyrotechnik,
- Schlägereien von Spielern auf dem Spielfeld,
- sportliches Fehlverhalten gegenüber dem SR-Team von
Mannschaftsoffiziellen, Ordnern oder anderen agierenden
Vereinsmitglieder

- Gewaltausschreitungen der Zuschauer,
- Rassistische Äußerungen gegenüber Spielern und Offiziellen,
ist der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses und in dessen
Vertretung, der Sportfreund Hubert Heinze, noch am Spieltag
telefonisch zu informieren. Innerhalb von zwei Tagen ist dann
anschließend dazu ein schriftlicher Bericht per Mail oder per Post
nachzureichen. Die Vergehen sind genau zu beschreiben.

 

5. Die Spiele müssen alle pünktlich angepfiffen werden. Bei den
Absprachen mit den Mannschaftsoffiziellen ist darauf hinzuweisen
und einzuwirken. Ansonsten ist der verspätete Beginn im
Spielberichtsbogen im DFB-Net zu vermerken. Das Ordnerbuch ist
dem Schiedsrichter zur Kontrolle durch die Vereine vor zulegen.

 

6. Auf dem Spielfeld ist das Fußballspielen zu fördern, Spielmacher sind
zu schützen. Konsequent ist gegen das Treten, insbesondere das
gestreckte Bein, egal von welcher Seite angesetzt wird, gegen
Grätschen und den unsportlichen Ellenbogeneinsatz einzuschreiten.
Die gelbe Karte ist in diesen Fällen zwingend zur Anwendung zu
bringen! Wird dabei die Gesundheit der Spieler im hohen Maße
gefährdet, kann es zwingend nur die rote Karte, den Feldverweis
geben! Dies gilt ebenso für den Ellenbogenschlag und den Kopfstoß
jeglicher Art! Eine eindeutige Wahrnehmung ist dabei immer die
Grundvoraussetzung!

 

7. Alle Unarten des Zeitschindens sind im Ansatz zu unterbinden. Wer nach dem Pfiff des Schiedsrichters als Gegenspieler den Ball nicht unverzüglich frei gibt (Ballaufnahme mit der Hand, sich vor dem Ball aufstellen, den Ball wegstoßen usw.) ist zwingend mit der gelben Karte zu bestrafen. Diese Unsportlichkeiten müssen einheitlich durch alle Schiedsrichter geahndet werden.


8. Bei der Zweikampfbewertung ist den versteckten Foulspielen,
insbesondere dem Halten, noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Je eher diese Vergehen geahndet werden, desto wirkungsvoller ist
dies für den Spielverlauf.

 

 

Gültig ab dem 01.08.2017

 

Fußballkreis Niederlausitz im Landesverband Brandenburg e.V.
Schiedsrichterausschuss - Vorsitzender
Carsten Richter

 
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