Fußballkreis          
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Wie werde ich Schiedsrichter
Donnerstag, 9. August 2012, 15:31 Uhr
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 9. August 2012, 15:34 Uhr )
Informationen zum Ehrenamt des Schiedsrichters

Die Bundesliga meldet hohe Zuschauerzahlen, das Spiel von 44 Fußballer-Beinen hat in allen Klassen nichts von seiner Attraktivität verloren. Wohin würden aber diese 44 Beine laufen, gäbe es auf dem Platz nicht den Schiedsrichter? Es ist zwar das Los seine Amtes, dass er von vielen als notwendiges Übel betrachtet wird. In Wahrheit ist er aber ein wertvoller, ja unverzichtbarer Teil des großen Spiels. Er führt nicht Regie im Sinne eines Filmregisseurs, aber er ist der Regisseur im Sinne der Regeln. Der Ausruf "Schiedsrichter ans Telefon" ist wohl fast so alt wie der Fußball. Doch diejenigen, die ihn leichtfertig rausbrüllen, sollten sich eher am Motto einer DFB-Aktion orientieren: "Nicht meckern, sondern pfeifen". Erfreulicherweise erlebten die Schiedsrichter zuletzt einen erstaunlichen Aufschwung. 9123 legten laut der letzten DFB-Statistik im Jahr 2008 erfolgreich die Prüfung ab, davon 249 im Fußball-Landesverband Brandenburg. Woche für Woche sind nunmehr 2.000 Unparteiische im Land Brandenburg und 80.000 im gesamten Bundesgebiet im Einsatz. Leitbilder für die Schiedsrichter, die jetzt nicht nur in schwarz, sondern auch in grün, rot oder blau antreten dürfen, sind die deutschen Unparteiischen, die auf der Liste des Fußball-Weltverbandes (FIFA) stehen und bei internationalen Spielen eingesetzt werden. Kaum ein anderes Land hat eine solch hohe Quote. Ein Beweis für die Qualität der DFB-Referees.

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Wenn Du entschlussfreudig bist, ein hohes Maß an Gerechtigkeitssinn besitzt, wenn dir Kameradschaft kein Fremdwort ist, dann solltest du es versuchen!

Wie werde ich Schiedsrichter?

Voraussetzungen: Mindestalter 12 Jahre, Mitglied in einem Verein (hier kann man dir auch einen vermitteln), Interesse am Fußball, Einsatzbereitschaft (eine jährliche Mindestanzahl von Spielleitungen) und die Bereitschaft zur Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen.

Ausbildung: Je nach Fußballkreis 25 bis 50 Unterrichtsstunden (Zeitraum von drei bis zwölf Ausbildungstagen innerhalb von einer bis sechs Wochen). Hier werden die Grundregeln des Fußballspiels vermittelt.

Prüfung: Schriftliche Prüfung (Beantwortung von Regelfragen) und ein Fitnesstest (hier legt der Fußballkreis die Prämissen fest). Einsätze: Nach bestandener Prüfung (das Alter spielt auch eine Rolle) im Junioren- und Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. In der Anfangsphase wird eine Betreuung durch erfahrene Kollegen ("Paten") angestrebt.

Aufstieg: Bei Eignung können gegebenenfalls auf Kreisebene zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab Spielklassen auf Landesebene benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse meistens mindestens ein Jahr. Die Eignung für höhere Spielklassen wird unter anderem durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt. Ein zwangsläufiger Aufstieg kann aber nicht automatisch hergeleitet werden!

Finanzen: Die Sportkleidung wird in der Regel vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen zwischen 12 € (Schülerspiele), 150 € (Regionalliga) und 3068 € (Bundesliga). Anmeldungen: Über den Verein, beim Schiedsrichterausschuss des Fußballkreises, oder direkt hier im Online Lehrgangsprogramm.


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Martin Hagemeister
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