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Schiedsrichter-Anwärterlehrgang 2018
Veröffentlicht von Henry Müller   
Donnerstag, 22. März 2018, 09:28 Uhr
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. März 2018, 09:37 Uhr )

Premiere in der Niederlausitz:

 

Erstmals hat der Fußballkreis 24 Schiedsrichter ausgebildet, die teilweise auch aus anderen Gebieten kommen.

  

Die Absolventen und Ausbilder des Schiedsrichterlehrgangs

 

 

In den vergangenen Wochen haben 24 neue Unparteiische in Cottbus ihre Ausbildung zum Schiedsrichter absolviert. Darunter waren dieses Mal nicht nur Vertreter von Niederlausitzer Vereinen. Erstmals konnten auch Anwärter aus anderen Fußballkreisen am Lehrgang teilnehmen, darunter unter anderem sechs Schiedsrichter von Rot-Weiß Muskau aus Sachsen und drei künftige Spielleiter aus Südbrandenburg. Henry Müller, Ausbilder und Unparteiischer in der 3. Liga: „Wir haben mit den anderen Kreisen Hand in Hand gearbeitet, auch wenn wir von den Teilnehmern aus den anderen Gebieten nichts haben, weil sie in Zukunft erstmal nur in deren Kreisen pfeifen. Es war zwar für uns ein ziemlicher Aufwand. Aber es ist auch ein schöner Erfolg, dass es geklappt hat.“

 

 

 

Bislang haben viele Fußballkreise nur Vertreter aus dem eigenen Gebiet bei den Lehrgängen zugelassen. In Zukunft könnte aber laut Müller diese Beschränkung zumindest in der Niederlausitz fallen: „Wir sind nicht abgeneigt: Wenn es weitere Anfragen geben sollte, würden wir es wieder machen. Es ist für alle Kreise immer schwierig, genügend Leute für die Ausbildung zu finden. Die Vereine schicken meist nur ganz junge. Uns ist es wichtig, dass der Anwärter vielleicht auch selbst Fußball gespielt hat und schon entsprechende Erfahrung mitbringt und nicht nur aus Jux und Dollerei pfeifen möchte“, so Müller.

Dass die Ausbildung in der Niederlausitz Hand und Fuß hat, zeigen die geringen Abbrecherzahlen. Von denen im Vorjahr gestarteten Schiedsrichtern sind alle noch im Einsatz. Insgesamt gibt es laut Schiedsrichteransetzer Wolfgang Jahns zurzeit 143 aktive Unparteiische in der Niederlausitz. 110 bis 115 von ihnen sind an einem regulären Spieltag im Einsatz - vom Nachwuchs- über den Mädchen- und Frauen- bis zum Männerspielbetrieb auf Kreis- und Landesebene. Die Reserve ist also nicht sehr groß, da immer zum Beispiel Unparteiische krank sind oder arbeiten müssen. Jahns: „Es gibt Schiedsrichter, die haben am Wochenende Doppelansetzungen, also pfeifen am Samstag und am Sonntag. Oder leiten das Vorspiel und stehen danach an der Linie. Wenn das nicht wäre, würde das System nicht funktionieren. Mancher Schiedsrichter hat am Saisonende rund 100 Spiele absolviert.“

Wie eng das Korsett in der Niederlausitz ist, zeigte sich kurz vor Weihnachten: Wegen mehrerer ursprünglich geplanter Nachholspiele im Land und Kreis bei gleichzeitigem Ausfall einiger Schiedsrichter drohte unter anderem die Absage von Partien im Nachwuchs und der 2. Kreisklasse. „Praktisch wäre kein Spielbetrieb mehr möglich gewesen. Zum Glück hat uns der Wettergott in die Hände gespielt“, so Jahns. Denn durch witterungsbedingte Ausfälle musste kein Spiel wegen eines fehlenden Unparteiischen abgesagt werden. Henry Müller: „Es ist einfach so: Kein Spiel ohne Schiedsrichter.“

Auch der Schiedsrichteransetzer wertet die geringe Abbrecherquote unter den neuen Schiedsrichtern in den vergangenen Jahren als gutes Zeichen. Dafür wurde im Fußballkreis zum Beispiel die Betreuung der jungen Unparteiischen intensiviert. Jahns: „Wer pfiffig ist, kann sich am Wochenende ein gutes Taschengeld dazu verdienen. Wenn sie aufhören, ist es meistens kein böser Wille. Umzug, Studium oder private Veränderungen: Die Gründe sind oft vielfältig. Dazu kann man auch verstehen, wenn ein junger Schiedsrichter drei Mal irgendwo hinfährt und jedes Mal vollgeleiert wird, dass er dann die Lust verliert. Da sind auch die Vereine mit in der Verantwortung, dass sie mit der nötigen Sorgfalt und sportlichen Fairness mit den jungen Schiedsrichtern umgehen.“

 

 

Autor: Sven Bock

 

Quelle: https://www.fupa.net/berichte/sv-blau-weiss-moeglenz-niederlausitz-bildet-kreisuebergreife-1987396.html

 

 

Hier auch unser Beitrag auf der Facebookseite der FKNL-Schiedsrichter

 

24 neu ausgebildete Schiedsrichter 💪😊👍

 

Als kooperativer Fußballkreis erklärte sich der Schiedsrichterausschuss des FKNL bereit, auch für 3 Schiedsrichter aus dem Fußballkreis Südbrandenburg und 6 aus dem Sächsischer Fußball-Verband des SV Rot-Weiss Bad Muskau-Fussball die Ausbildung zu übernehmen.

 

Der Ausschuss organisierte an 3 Wochenenden neben einem theoretischen Teil in den Räumen der SG Willmersdorf 1921 auch einen praktischen Teil im Sportzentrum Cottbus und konnte dann am 19.02.2018 die letzte Prüfung erfolgreich abnehmen. 😊

 

Die erfolgreichen Absolventen erhielten im Rahmen der Fortbildung des FKNL ein kleines Geschenk in Zusammenarbeit mit der B&D und müssen nun ihre ersten Schritte in diesem wahrscheinlich nicht immer einfachen Hobby machen. Dazu bekommen sie jede Hilfe der anderen Schiedsrichter an die Hände, aber auch die Vereine sind in der Pflicht, gerade unsere *NEUEN* mit der erforderlichen Sorgfalt und sportlichen Fairness zu integrieren, denn eines ist klar:

KEIN SPIEL OHNE SCHIEDSRICHTER und es geht nur miteinander !

 

Besonderer Dank gilt den Ausbildern:

Felix Alich,
Michael Nickusch,
Jonas Belke &
Henry Müller

 

#KeinSpielOhneSchiedsrichter
#DankeEhrenamt
#DankeSchiri

 

 

 

 
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