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Anweisungen des Schiedsrichterausschuss für das Spieljahr 2016/2017
Veröffentlicht von Henry Müller   
Dienstag, 16. August 2016, 11:35 Uhr

Anweisungen und Hinweise für das Spieljahr 2016/2017

 


1. Das Handeln der Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten ist durch Kooperation, Prävention und Konsequenz geprägt, um den Geist des Regelwerkes und dem Fairplay zu entsprechen.


2. Grundsätzlich ist der Schiedsrichter für das einheitliche und angemessene Auftreten des Teams verantwortlich. Seinen Festlegungen bei der Vorbereitung des Spieles ist Folge zu leisten. Der Schiedsrichter trägt die Verantwortung für die rechtzeitige Anreise zum Spielort und für die korrekte Abrechnung der Entschädigungen sowie der Reisekosten mit den Vereinen. Die Absprache vor Spielbeginn zwischen dem SR mit seinen beiden SRA ist eine notwendige Kommunikation, sodass das SR-Team in seinem Handeln für alle Spielbeteiligten berechenbar agieren kann.


3. Die SR und die SRA haben beim Schiedsrichteransetzer, dem SK Wolfgang Jahns, die Spielansetzungen bis zum jeweiligen Donnerstag (20.00 Uhr) per Mail zu bestätigen. Die SRA melden sich in diesem Zusammenhang telefonisch beim SR.


4. Über besondere Vorkommnisse, Spielabbruch, Einsatz von Pyrotechnik, Schlägereien von Spielern auf dem Spielfeld,
sportliches Fehlverhalten von Mannschaftsoffiziellen, Gewaltausschreitungen der Zuschauer, Rassistische Äußerungen,
ist der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses und in dessen Vertretung, der SK Hubert Heinze, noch am Spieltag telefonisch zu informieren. Innerhalb von zwei Tagen ist dann anschließend dazu ein schriftlicher Bericht per Mail oder Post nachzureichen. Die Vergehen sind genau zu beschreiben.


5. Die Spiele müssen alle pünktlich angepfiffen werden. Bei den Absprachen mit den Mannschaftsoffiziellen ist darauf hinzuweisen und einzuwirken. Ansonsten ist der verspätete Beginn im Spielberichtsbogen im DFBnet zu vermerken.


6. Auf dem Spielfeld ist das Fußballspielen zu fördern, Spielmacher sind zu schützen. Konsequent ist gegen das Treten, insbesondere das gestreckte Bein, egal von welcher Seite angesetzt wird, gegen Grätschen und den unsportlichen Ellenbogeneinsatz einzuschreiten. Die gelbe Karte ist in diesen Fällen zwingend zur Anwendung zu bringen! Wird dabei die Gesundheit der Spieler im hohen Maße gefährdet, kann es zwingend nur die rote Karte, den Feldverweis geben! Dies gilt ebenso für den Ellenbogenschlag und den Kopfstoß jeglicher Art! Eine eindeutige Wahrnehmung ist dabei die Grundvoraussetzung!


7. Alle Unarten des Zeitschindens sind im Ansatz zu unterbinden. Wer nach dem Pfiff des Schiedsrichters als Gegenspieler den Ball nicht unverzüglich frei gibt (Ballaufnahme mit der Hand, sich vor dem Ball aufstellen, den Ball wegstoßen usw.) ist zwingend mit der gelben Karte zu bestrafen. Diese Unsportlichkeiten müssen einheitlich durch alle SR geahndet werden.


8. Bei der Zweikampfbewertung ist den versteckten Foulspielen, insbesondere dem Halten, noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Je eher diese Vergehen geahndet werden, desto wirkungsvoller ist dies für den Spielverlauf.

 


Gültig ab dem 01.08.2016

 

Fußballkreis Niederlausitz im Landesverband Brandenburg e.V.
Schiedsrichterausschuss - Vorsitzender
Carsten Richter

 

 
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