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Ü35 - Kolkwitz erstmalig Meister der Kreisliga - verspäteter Bericht
Veröffentlicht von Webmaster   
Mittwoch, 28. Oktober 2015, 08:55 Uhr
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Zugegebener Weise etwas verspätet, aber dennoch nicht unerwähnt, ein kleiner Bericht über den neuen Kreismeister im Ü35 Bereich.

So spannend wie diese Jahr war es noch nie in der Kreisliga im Fussballkreis Niederlausitz. Schuld an diesem "Dilemma" waren die drei Mannschaften vom Kolkwitzer SV, Kahrener SV und den Jungs aus Ströbitz, von Wacker 09.

Diese drei Mannschften wechselten sich im Laufe der Saison mehrmals ab, wenn es um die Tabellenspitze ging. Mal war der eine vorne, mal der andere. Das es bis zum letzten Spieltag, gar bis zu den letzten Spielminuten, dauerte, um den neuen Kreismeister zu ermitteln, daran hatte keiner nur ein bisschen dran gedacht.

Vor dem letzten Spieltag gab es folgende Tabellensituation:

1. Kahrener SV,   47 Punkte, 67:25 Tore, +42 Tore
2. SV Wacker 09, 47 Punkte, 54:13 Tore, +41 Tore
3. Kolkwitzer SV,  45 Punkte, 58:19 Tore, +39 Tore

Der Fussballgott wollte es so, dass die beiden Führenden Wacker und Kahren am letzten Spieltag aufeinandertrafen.
Die Konstellation war eindeutig: Wer das Spiel gewinnt, ist Meister. Bei einem Unentschieden Kahren.

Allerdings sahen die Kolkwitzer, nach den vergangenen Ergebnissen, eine kleine, aber minimale Chance, evtl. eine kleine Sensation zu schaffen. Dafür musste aber erstmal bei Viktoria ein Sieg her und das mit einer mindestens 4 Toredifferenz. Das Viktoria kein leichter Gegner ist, bewiesen die letzten Ergebnisse von ihnen: 6:4 gewonnen bei Klein Gaglow und 4:2 gewonnen in Burg. Ausserdem musste Viktoria ebenfalls dringend gewinnen, um selbst nicht abzusteigen, im direkten Fernduell mit Burg. Keine leichte Sache also. Und allein mit einem Sieg mit entsprechenden Toren konnte Kolkwitz kein Meister werden. Wacker und Kahren mussten unbedingt ein Unentschieden spielen.

Bis zur Halbzeit konnte Kolkwitz schon mal ein 2:0 vorlegen. Man tat sich schwer gegen Viktoria. In der 44.Minute das 3:0. Ok, dachte man sich wohl, es geht so weiter, aber Pustekuchen. Mit der Gelb-Roten Karte gegen einen Viktoria Spieler in der 49.Minute wurde es noch schlimmer. Ballbesitz ja für Kolkwitz, Chancen nein. Es sah nicht aus, als wenn Kolkwitz seine Hausaufgaben schaffen würde. Nun ja, wäre auch nicht schlimm gewesen, um ehrlich zu sein. Aber 5 Minuten vor Schluss konnte Kolkwitz jubeln. Gerd Handrek traf endlich, nachdem der Torwart von Viktoria einen Schuss nicht festhalten konnte und Handrek zur Stelle war, 4:0! Puh... Schlussendlich schaffte sogar der Ü50 Spieler Bernd Worrack mit einem sehenswerten Treffer das 5:0 in der 79.Minute. Schlusspfiff. Freude bei Kolkwitz über die geschafften Hausaufgaben. Trauer hingegen bei Viktoria.

Aber wie stand es in Ströbitz?
Man hatte zwischenzeitlich von einem 1:0 für Ströbitz gehört. OK, dann ist Wacker halt Meister. Auch nicht schlimm. Aber das Spiel lief dort noch, obwohl es schon sehr dunkel geworden war. In der Kabine von Kolkwitz war man per Handy live in Ströbitz und horchte gespannt auf den "Sportreporter" Markus Rensch, der dort vor Ort war. Das Staunen war groß, als man von einem 1:1 hörte und die letzten Minuten zu gange waren. Plötzlich Tumulte in Ströbitz, ein weiteres Tor, ja oder nein. Selbst Sportreporter Rensch konnte durch die Dunkelheit nichts mehr richtig erkennen. Kein Tor! Weiter warten.... Pfiff, Aus, Vorbei.... Kolkwitz in letzter Minute neuer Kreismeister im Fußballkreis Niederlausitz! Wahnsinn, dieser letzte Spieltag. Freude pur bei Kolkwitz, bedröppelte Gesichter in Ströbitz und Kahren. Damit hatte wohl keiner so richtig gerechnet.

Kolkwitz war der lachende Dritte. Alle drei führenden Mannschaften hatten 48 Punkte und nur die Tordifferenz entschied über die Plätze 1 bis 3 (Kolkwitz +44, Kahren +42, Wacker +41).

Und Viktoria? Auch Viktoria begann in den Kabinen zu jubeln und zu feiern! Trotz Niederlage war man in der Kreisliga drin geblieben, da Burg bei Waikiki mit 4:2 verlor.

Absteigen müssen dieses Jahr die beiden Mannschaften von Burg und Klein Gaglow.

Ein spannendes Finale ging zu Ende.

T.Giertz

Bilder und Impressionen auf der nächsten Seite
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